„Sieh den Überfluss in der Natur, den Überfluss der Schönheit rings um dich und erkenne Mich in allem“

 

Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass ich als Junge immer darüber nachgesonnen habe, wie viel Nachkommen es braucht, um eine Art zu erhalten. Die ganze Botanik hat mir ein Lehrer, der den Schulgarten betreute, sehr ins Herz legen können. Ganz besonders faszinierten mich die sehr kleinen Samen, zum Beispiel vom Knabenkraut oder dem Wegerich. In so einem winzigen Samenkorn ist alles enthalten. Wie kann der liebe Gott die Pflanze so klein zusammenlegen, dass sie vollkommen in diesem winzigen Samenkorn Platz hat? Dies erstaunt mich auch noch heute, obwohl ich es verstehe und die Deva-Wirkung kenne. Deva ist der Pflanzengeist, der beim Keimen des Samens in das Samenkorn einzieht und sich entfaltet, so wie die Seele des Menschen in den Körper einzieht und ihn formt und belebt.

Sehr beeindruckend fand ich auch die Menge an Samen, die in jeder Samenkapsel enthalten ist. Das Knabenkraut ist noch dazu mehrjährig, es müsste also alle zwei, drei Jahre ein Samen genügen?

Noch faszinierender ist für mich jedes Jahr die Kirschblüte. Ein Kirschbaum kann bis zu 50 Jahre alt werden und verschwendet sich jedes Jahr mit hunderttausenden von Blüten, die kurze Zeit später zu Kirschen mit Samenkernen heranreifen. Wieder andere Pflanzen haben gleich mehrere Mechanismen zur Arterhaltung entwickelt, wie die Ausleger der Erdbeere, das Bilden von Zwiebeln bei der Lilie oder das Teilen der Stöcke, um nur einige zu nennen. Es wären also gar keine Blüten und Früchte nötig.

Warum verschwendet sich Gottes Schöpfung überall, wo man hinschaut und alleine der Mensch sollte in Mangel leben? Selbst die Raupe oder der Hase auf dem Feld haben Überfluss. Es ist so viel da, dass es einen Gedanken an Mangel nicht gibt.
In der Tat ist der Gedanke an Mangel etwas künstliches, das sich das menschliche Gehirn ausgedacht hat. Deshalb muss man es ständig nähren, um es aufrecht erhalten zu können. Dies ist die gute Botschaft, denn sobald das Mangelgebilde in unserem Gehirn nicht mehr genährt wird, stellt sich von alleine ein Zustand der Fülle ein. Wir brauchen nicht gegen den Mangel zu kämpfen sondern uns nur auf die Fülle konzentrieren, um sie in unser Leben zu holen.

Anregungen, wie Sie wie von selbst in die Fülle kommen!

Gehen

Sie in die Natur wann immer Sie können und lassen Sie diese auf sich wirken. Ein Baum, wie viele Blätter hat er? Jedes Blatt ist anders. Alle Blätter, die je auf Erden gewachsen sind, sind verschieden. Diese Vielfalt bedeutet, dass wir unsere eigene, genau auf uns zugeschnittene Fülle, erhalten werden und nicht den Überfluss, der uns in den TV-Filmen vor Augen geführt wird, denn das ist alles nur Schein und macht nicht wirklich glücklich.

Wenn

Sie in die Arbeit fahren, schauen Sie nicht die Reklametafeln an, sondern die Bäume. Wie viele Bäume stehen auf Ihrem Arbeitsweg? Sie werden erstaunt sein, wie viele Bäume auch in den Städten stehen, wenn Sie Ihr Augenmerk erst einmal darauf richten.

Hängen

Sie in Ihrer Wohnung Bilder auf, die Fülle zum Gegenstand haben, zum Beispiel einen blühenden Kirschbaum oder einen schönen Strand mit vielen Palmen und Millionen von Sandkörnern.

Meiden

Sie Themen des Mangels so gut es geht. Weist Ihr Konto Mangel auf, dann nehmen Sie es zur Kenntnis und vertiefen Sie sich wieder in die Gefühle der Fülle und halten Sie diese so lange es geht.

Vielleicht

fragen Sie sich an dieser Stelle, wie ein blühender Kirschbaum Ihr Konto auffüllen soll? In der Homöopathie heilt man auch mit Ähnlichem. Vertrauen Sie auf die Kraft Ihrer unterbewussten Empfindungen. Sie erschaffen damit Ihre Zukunft. Erinnern Sie sich, dass es normal ist, im Zustand der Fülle und des Reichtums zu leben. Es gibt genug für uns alle, jeder kann reich sein und in Fülle leben.

 

Ich wünsche mir von Herzen, dass Sie mir glauben und

es in Ihrem Leben ausprobieren. Danke.