Grüne Smoothies im Frühling

 

Die ersten frischen Wildkräuter vertreiben die Müdigkeit aus den Gliedern und dem Kopf

 

 

Die Tage werden deutlich länger, die Sonne wärmer und die Natur grüner. Da möchte mancher frisch aufstehen, energiegeladen arbeiten, Bäume ausreißen und Großes vollbringen. Es ist endlich wieder Frühling! Wäre da nicht die Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Infektanfälligkeit und alle Begleiterscheinungen der Frühjahrsmüdigkeit. Der Winter war lichtarm, kalt und lädt nur selten dazu ein, sich draußen ausgiebig zu bewegen. Wir essen fettreicher, deftiger und vor allem süßer. Vielleicht hat auch der Genuss von Grünen Smoothies über den Winter nachgelassen. Es ist schwieriger vollreifes Obst zu bekommen, das dem Smoothie die erwünschte Süße verleiht und den vollen Geschmack bewirkt. Die Blätter von Salaten und Gemüsen scheinen irgendwann alle gleich zu schmecken. Und jedes Mal, wenn der Vorsatz kommt, dem Immunsystem eine spürbare Unterstützung durch einen Grünen Smoothie zu gönnen, scheint ein warmer Tee, oder eine Süßspeise mehr Appetit zu machen. Doch das ändert sich, wenn die jungen Löwenzahnblätter auf der Wiese leuchten oder die Brennnessel in hellem Grün die ersten Triebe durch die Erde schiebt. Grüne Smoothies sind das beste Mittel den Stoffwechsel anzukurbeln, dabei zu entschlacken und den Winterspeck abzubauen.

Inhaltsstoffe von Wildkräutern puschen den Stoffwechsel

Die jungen Blätter, Knospen und Blüten von Wildkräutern, die im März/April auf den Wiesen wachsen, tragen die wichtigen Inhaltsstoffe der Pflanze in geballter Form in sich. Dazu muss man rechnen, dass Wildkräuter an sich ein Vielfaches an Vitalstoffen, Antioxidantien und Mineralstoffen beinhalten als der Feldsalat, den wir im Winter im Supermarkt kaufen. Sie sind deshalb wahre Kraftbolzen. Auch Alkaloide bilden Wildkräuter mehr aus, als Pflanzen aus dem Treibhaus. Diese Stoffe dienen

der Pflanze dazu, nicht so schnell gefressen zu werden. Ihre Wirkung entfaltet sich auch im menschlichen Körper. So hilfreich die junge Brennnessel deshalb für die Entgiftung unsere Körpers ist, so vorsichtig sollten Sie mit ihr umgehen. Geben Sie die frischen Frühlingskräuter erst als eine Art Gewürz zu Ihrem Grünen Smoothie. Wenn Ihr Appetit Ihnen recht gibt, können Sie die Menge erhöhen. Um nicht zu viele Alkaloide einer Pflanze in Ihrem Körper anzusammeln, wechseln Sie das Grün regelmäßig.

ISBN 978-3-89758-330-6
Bestellnummer: SA-330
80 Seiten durchgehend 4-farbig, Softcover
Format 19,5 x 13,5 cm
Preis: € 5,90

 

Petra Teufl ist Dipl. Sozialpädagogin und Autorin. Sie lebt mit Ehemann und zwei Kindern in Regensburg. Die positiven, hilfreichen Auswirkungen, die ein regelmäßiger Genuss Grüner Smoothies auf unseren Körper haben, überzeugten sie von Anfang an. Die Einführung der Grünen Smoothies in den Essensplan der Familie war nur ein logischer Schritt und überraschte alle. Denn Grüne Smoothies schmecken fruchtig-süß oder gemüsig-herb, gerade so, wie er von dem Verbraucher mit Lust und Appetit zubereitet wird. In diesem Buch erläutert die Autorin die wesentlichen Zusammenhänge, die erklären, warum die pürierten, grünen Blätter eine unschätzbare Bereicherung für eine ausgewogene gesunde Ernährung sind – oder warum Sie Sonne in Ihr Glas gießen, wenn Sie es mit dem Grünen Smoothie füllen.

Abenhmen mit Grünen Smoothies

Im Frühjahr setzen viele ihren Vorsatz um, abzunehmen. Grüne Smoothies sind dabei eine große Hilfe. Durch ihren Nährstoffreichtum versorgen sie den Körper mit dem, was er braucht. Sie sind fettarm, wenn Sie auf Zutaten, wie Öle, Nüsse

und Hafer-, Soja-, Mandeldrinks verzichten. Der Grüne Smoothie reduziert den Heißhunger, wenn Sie die gewünschte Süße durch Obst, Trockenfrüchte, oder Stevia erreichen und er hat weniger Kohlenhydrate als Frucht- oder Milchsmoothies. Die Bitterstoffe mancher Blätter, (Löwenzahn, Chickoree ...) sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber gerade sie heizen dem Stoffwechsel ein und leiten dessen Produkte aus.
Um seine Geschmacksnerven

daran zu gewöhnen, gönnen Sie ihnen etwas Zeit. Der Geschmack mischt sich nämlich nicht nur in den Zellen im Mund-, Nasen- und Rachenbereich, sondern auch im Gehirn. Und da sind wir meist etwas träge. Ersetzen Sie eine Hauptmahlzeit durch einen Grünen Smoothie. Beginnen Sie mit einem Glas und steigern Sie diese Menge, bis auf ca. 1l am Tag. Wenn es Ihnen nicht zusagt und Sie das Gefühl haben „es nicht zu schaffen“, bleiben Sie bei der kleineren Menge.