Smoothies – für die ganze Familie

 

Jeder schmeckt anders, daran lässt sich nicht rütteln. Wie kann ein Grüner Smoothie trotzdem für jeden im Haushalt gemixt werden?

 

Da steht der Krug mit einem vielseitig gemischten Grünen Smoothie und wartet darauf mit Appetit genussvoll geleert zu werden. Doch, wenn im Haushalt mehrere Menschen leben und vor allem Kinder oder Jugendliche zu ihnen zählen, kann das Lob für das Angebot des Grünen Smoothies ziemlich schwach ausfallen. Erwachsene lassen sich meist gern auf einen neuen Geschmack ein. Dies ist bei Grünen Smoothies ja auch das Schöne. Keiner schmeckt wie der Andere, weil er immer wieder neu zusammengesetzt ist oder die Blätter und Früchte auch jeden Tag anders schmecken. Jeder Grüne Smoothie bestätigt, dass die Aromen der einzelnen Zutaten sich durch das Pürieren intensiver entfalten. Das lädt ein zu experimentieren. Drei Blätter Basilikum verändern den Geschmack von 1,5 Litern grünem Mix erheblich. Wenn es nun die Zeit im Alltag oder der Vorrat in der Küche nicht hergeben, dass jeder Angehörige des Haushalts seinen Smoothie nach seinem Geschmack mixt, wie kann ein Mix kombiniert werden, der jedem schmeckt?

Von Viel- und Wenigschmeckern

Die Geschmäcker sind verschieden und man könnte lange darüber streiten wie ein Smoothie schmeckt. Dies ist nicht nur eine Redensart sondern die Wirklichkeit. Dies liegt an der Entwicklung der Geschmacksknospen auf der Zunge. Der Geschmack ist zum Teil angeboren und zum Teil angelernt. An dem ersten Umstand kommt man nicht vorbei. Es gibt nun einmal bestimmte Vorlieben für zum Beispiel Schärfe, Bitterstoffe,

Salziges oder Exotisches – jeder empfindet die Richtungen mehr oder weniger angenehm und appetitlich. Unter den vielen durchschnittlich ausgeprägten Schmeckern gibt es aber auch die Superschmecker.

Das sind die Menschen, die ein feinsinnigen Geschmackssinn als Körpereigenschaft haben. Sie schmecken jedes Gewürz heraus, mit dem ein Gericht verfeinert wurde.

Von Viel zu Weniger – die Geschmacksknospen auf der Zunge

Säuglinge und Kleinkinder haben einen äußerst ausgeprägten Geschmack. Sie haben ca. 10.000 Geschmacksknospen auf der Zunge während dem er-

wachsenen Mensch nur noch ca. 2.000  zur Verfügung stehen. Jeder eindeutig hervorgehobene Geschmack in einem Gericht ist für Erwachsene oft  wohlschmeckend für Kinder dagegen unangenehm. Ein Grund dafür, warum die Babybreichen für Erwachsene lasch und uninteressant schmecken,

die Kleinen aber davon begeistert sind. Sie schmecken die Inhaltsstoffe intensiver und eindeutiger wegen des Vielfachen der Geschmacks-knospen. Auch wenn die Anzahl der Sinnespunkte auf der Zunge mit den Jahren abnehmen, unterscheidet sich die Empfindlichkeit von Kindern und Jugendlichen noch deutlich von der Erwachsener. Der erlernte Teil des Geschmacks ist nicht nur derjenige, den wir von Kindheit an zu Hause kennen lernen.

Die Erfahrungen eines jungen Menschen sind so vielseitig, dass das Lernverhalten nicht in einem Satz zu beschreiben ist. Fakt ist, dass auch bei einer bewusst gewählten Ernährung zu Hause,   ob Vorlieben für einen Geschmack schon im Mutterleib geprägt werden, ist nicht erwiesen. Nur bei dem Geschmack der Vanille ist man sich einig. Es gibt kaum einen Menschen, der Vanille nicht lecker findet. Denn Muttermilch hat eine leichte Note von Vanille!

Von Süß und Bitter

 

Ein weiterer Unterschied zwischen den Zungen junger und älterer Menschen ist ein Instinkt. Wir haben in uns die Botschaft abgespeichert dass Süßes gut für uns ist, weil es Kraft und Energie spendet. Bitteres dagegen gilt als gefährlich, weil es sich um giftige Substanzen handeln könnte. Im Laufe der Jahre lernen wir, dass ein bitterer Geschmack durchaus gesundheitsfördernd ist. Für Erwachsene ist ein bitteres Grün im Smoothie mit leichter Schärfe eine spannende Abwechslung im Nahrungsangebot – für junge Menschen ist es dies zu 90% nicht.

Süßes

Wenn Kinder nur für gesüßte Smoothies zu haben sind, verwenden Sie Trockenfrüchte (Feigen, Rosinen, Aprikosen), Agavendicksaft, Honig (hat allerdings auch ein eindeutig, manchmal heraus stechendes Aroma); verwenden Sie ausgereifte Früchte. Die sind von Natur aus süßer. Sie können Bananen so lange liegen lassen, bis sie leicht braun sind. Dann sind sie am süßesten.

Milde

Für Grüne Smoothies verwenden Sie am besten milde grüne Blätter wie, Babyspinat, Feldsalat, Eichblattsalat, Möhrengrün. Sie können auch den Anteil der Blätter im Smoothie reduzieren und mehr Früchte verwenden. Wenn Sie einen schmackhaften Grünen Smoothie gemixt haben, über den sich die Erwachsenen freuen, entnehmen Sie deren Portionen und verlängern den Rest mit Früchten für diejenigen, denen das Grün nicht so grün ist. Geschmacksspitzen können Sie auch durch die Beigabe von

weißem Joghurt mildern oder wenn Sie Mandel-, Soja- oder Hafergetränk als Flüssigkeit zugeben. Diese können Sie ebenfalls selber im Urteilchen Smoothie-Mixer herstellen. Ein gut gekühlter Smoothie verschluckt manchen Geschmack. Ein Mix bei Zimmertemperatur gibt mehr und andere Aromen frei. Außerdem lenkt auch der Sinneseindruck „kalt“ von manchem ab, was wir nicht so gern schmecken. Sie können Eiswürfel im Hoch-

leistungsmixer zerkleinern und dann mit den Zutaten auffüllen.

Fruchtsäfte ohne Zucker, direkt gepresst, geben dem Smoothie eine eindeutige Geschmacksrichtung.

Früchte

Banane, Weintrauben, Mango, Beeren (sehr beliebt Erdbeeren, Himbeeren), Apfel, Birne – diese Fruchtsorten sind  im reifen Zustand hervorragende und beliebte Geschmacksschwerpunkte für einen Smoothie. Oft ist es für Kinder und Jugendliche angenehmer, wenn der Smoothie

 einen eindeutigen Geschmack hat. Wenn Sie also auf die Frage: „Was ist denn da drin?“ eine eindeutige Antwort geben können. „Heute gibt es Blaubeeren mit Banane.“  Auch ein Fruchtsmoothie hat einen eindeutigen Effekt für die Versorgung des Körpers mit Vitalstoffen

Bananen und Avokado unterstützen die cremige Konsistenz des Smoothies und mildern den Blattgeschmack.

Gewürze & Kräuter

Wenn Sie empfindliche Zungen in Ihrem Haushalt haben, verzichten Sie zunächst auf Gewürze und scharfe Kräuter. Beides entfaltet sich intensiv im Mixer. Ein Stängel Petersilie oder Kresse sticht durch alle Zutaten hindurch.

Auch Blätter vom Kohlrabi oder Roter Bete, Radieschen oder Rucola lassen sich nicht vertuschen.

Vanille aus der Schote kann verführen, ebenso eine Prise Salz.

Die Konsistenz des Smoothies erfreut sich unterschiedlicher Beliebtheit. Wem ein Cremiger zu intensiv ist kann verlängern, wer die Schwebeteilchen im Flüssigen nicht mag, kann sich vor der Extrazugabe von Flüssigkeit bedienen.

Portionen

 

Beginnen Sie mit kleinen Portionen bei ungeübten Smoothie-Genießern. Dies kann ein Geschmackstraining sein. Um die Ungeübten zu kleinen Schlucken zu veranlassen, können Sie den Smoothie mit einem Strohhalm oder einen Löffel anbieten. Dabei sollte die Konsistenz nicht zu flüssig sein, das verleitet zu einem zügigen Runterkippen und verursacht eventuell Verdauungs-probleme. Mit der Zeit lässt sich der Geschmack der Haushalts-mitglieder trainieren. Mit Geduld kann die Lust an dem gesunden Mixgetränk erhalten bleiben und gesteigert werden. Vor allem, wenn Sie auf die Wirkung achten und darauf hinweisen. Sie erfrischen, sättigen angenehm, machen munter und frisch. Dies gilt für den gesamten Körper insbesondere für den Kopf.

Beeren können gut aus der Tiefkühltruhe verwendet werden. Mit dem Urteilchen Smoothie-Mixer ist das pürieren der gefrorenen Beeren kein Problem.